Unsere Projekte

Von der ersten Idee bis zum Projekt

Wir begleiten Sie auf dem Weg von der ersten Idee bishin zum eigentlichen Projekt. Durch unser Seed-Funding-Format können wir erste Untersuchungen durchführen, die für das eigentliche Projekt von großer Bedeutung sein können.

Wie Projekte bei AMAP entstehen

Projektinitiierung

AMAP – Strategische Forschungsschwerpunkte und individuelle Themenvorschläge der Mitglieder

Strategische Ausrichtung und Fokusthemen sowie Ad-hoc-Vorschläge

1 · Ideenphase
Kolloquium hybrides Event, öffentlich
Forum Mitglieder + Gäste
Kompaktsymposium Mitglieder + Referierende
Joint Innovation Meeting Mitglieder + Partner
Partnerakquise Kompetenzen ergänzen
Projektidee kann jederzeit bei AMAP eingereicht werden
→
2 · Konsortium & Scope

Advisory Board Review

bei Advisory-Board-Sitzung 3× pro Jahr · mit Vorschau

oder

per E-Mail-Umlauf jederzeit · kurzfristig

↓

Interessensabfrage → Konsortium

↓

Konsortiumstreffen → Scope-Festlegung
→
3 · Projektart
Seed Fund Study (AMAP-SXX) Fast Track – vollständig AMAP-finanziert Start nach Advisory-Board-Genehmigung
Mitgliederfinanziertes Projekt (AMAP-PXX) vollständig konsortiumfinanziert Berichterstattung an den AB nach Ermessen des Konsortiums
Cluster-Projekt (AMAP-IXXX) AMAP-kofinanziert F&E-Vereinbarung innerhalb des Konsortiums
Öffentlich gefördertes Projekt öffentliches Programm, externe Finanzierung Bedingungen durch Fördergeber definiert

→ Projektergebnisse & Mitgliederumfrage

↺ Kontinuierlicher Feedback-Loop

Erste Untersuchungen, Recherchen und Machbarkeitsstudien

Seed Fund Studies

Unsere Seed-Fund-Projekte: Aus ersten Ideen werden belastbare Projektansätze.

Neue Forschungsfragen entstehen oft dort, wo noch nicht alle Antworten bekannt sind. Genau hier setzt der AMAP Seed Funding Pool an: Er schafft Raum, um neue Ideen zunächst in einer fokussierten Vorstudie zu untersuchen, Experten zusammenzubringen und die Grundlage für eine fundierte Entscheidung über die weitere Projektentwicklung zu schaffen.


Die richtigen Kompetenzen von Anfang an zusammenbringen

Eine neue Fragestellung lässt sich häufig nur interdisziplinär beantworten. Seed-Fund-Projekte ermöglichen es, gezielt internes und externes Fachwissen zusammenzuführen – aus den AMAP-Unternehmen, den RWTH-Instituten und bei Bedarf weiteren Experten. So entstehen bereits in der frühen Phase neue Perspektiven und belastbare Lösungsansätze.

Machbarkeit prüfen, bevor das große Projekt startet

Die Vorstudie schafft Klarheit über zentrale technische und wissenschaftliche Fragestellungen. Sie untersucht, welche Ansätze erfolgversprechend sind, wo Herausforderungen liegen und welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Damit entsteht eine fundierte Grundlage für die Entscheidung, ob und wie eine Projektidee weiterverfolgt werden sollte.

Schnell und mit überschaubarem Risiko

Der Seed Funding Pool ermöglicht es, vielversprechende Ideen zunächst mit begrenztem Aufwand zu untersuchen. Statt früh umfangreiche Ressourcen zu binden, können Fragestellungen gezielt eingegrenzt, erste Ergebnisse gewonnen und der weitere Forschungsbedarf konkretisiert werden.

Die Brücke zum AMAP-Projekt

Ein Seed-Fund-Projekt kann der Ausgangspunkt für ein anschließendes AMAP-Konsortialprojekt oder ein öffentlich gefördertes Verbundvorhaben sein. Die Vorstudie liefert dafür nicht nur erste fachliche Erkenntnisse, sondern hilft auch dabei, die passenden Partner, Fragestellungen und Arbeitspakete zu definieren.


AMAP-Projekte bringen die richtigen Partner entlang der Wertschöpfungskette zusammen. Der Seed Funding Pool setzt noch früher an: Er schafft den Raum, um neue Ideen zunächst zu prüfen, Experten zusammenzubringen und daraus belastbare Projektansätze zu entwickeln.

Beispiele

Bisherige Seed Fund Studien

  1. S01 - Aluminium Alloys for Additive Manufacturing Processing Gießerei-Institut RWTH Aachen University
  2. S02 - Iron Removal from Molten Aluminium Alloys MIMI Tech GmbH
  3. S03 - Reduction of Aluminium Loss in Dross from Aluminium Melts MIMI Tech GmbH

AMAP-Projekte

Unsere Projekte

Forschung, die alle an einen Tisch bringt: vom Rohstoff bis zum Bauteil, von der Metallurgie bis zur Crashsimulation.

Die großen Fragen rund um Aluminium lassen sich selten an einer einzigen Stelle der Prozesskette lösen. Deshalb setzen AMAP-Projekte genau die Partner zusammen, die ein Problem gemeinsam wirklich lösen können: von Schmelze und Recycling über Gießen, Walzen und Wärmebehandlung bis zum fertigen Bauteil


Die ganze Wertschöpfungskette in einem Konsortium

Unsere Konsortien sind vertikal aufgestellt. Erzeuger, Verarbeiter, Simulationsspezialisten und Anwender arbeiten entlang der Prozesskette zusammen. Wo es sinnvoll ist, arbeiten sie auch horizontal: Mehrere Unternehmen derselben Stufe bündeln ihre Kräfte bei vorwettbewerblichen Grundlagenfragen, die keines allein wirtschaftlich beantworten könnte.

Direkter Zugang zu den Experten der RWTH Aachen

Institute aus Metallurgie und Recycling, Gießerei, Umformtechnik, Werkstoffkunde, Industrieofenbau und Fahrzeugtechnik sind Teil des Clusters. Unsere Partner arbeiten ohne lange Anbahnung direkt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und nutzen deren Versuchs- und Simulationsinfrastruktur.

Interdisziplinär entstanden

Unsere Projekte entstehen dort, wo sich Disziplinen begegnen: in unseren Kolloquien, im AMAP Forum und in der gemeinsamen Technologie-Roadmap. So verbindet ein Projekt Werkstoffmodellierung, Prozesssimulation und Bauteilauslegung, statt sie getrennt zu betrachten.

Von der Idee zum Projekt, mit überschaubarem Risiko

Aus einer Kooperationsidee wird zunächst eine Vorstudie aus dem AMAP Seed Funding Pool. Sie klärt die Machbarkeit. Erst dann folgt ein Konsortialprojekt und bei Bedarf ein öffentlich gefördertes Verbundvorhaben.


Sie haben eine Forschungsfrage rund um Aluminium?

Sprechen Sie uns an. Wir finden die passenden Partner.

Best Practices

Abgeschlossene Projekte

AMAP-P05

Sustainable Recycling Concept: Efficient Melting - Kreislaufwirtschaft und Energieeffizienz

Mit dem entwickelten Prozessverständnis und dem Konzept eines virtuellen Ofens lassen sich Recyclingprozesse gezielter optimieren, Energieverluste reduzieren und die Ressourceneffizienz der Aluminiumherstellung steigern.

AMAP-P08

“INTERaCT” - Prüfung der Anfälligkeit von 6000er Aluminiumlegierungen für interkristalline Korrosion

Die Ergebnisse schaffen die Grundlage für robustere und realitätsnähere Prüfverfahren und damit für eine zuverlässigere Bewertung der Langzeitbeständigkeit von Aluminiumbauteilen.

AMAP-P10

Design and process development of hollow structural HPDC Components incl. joining investigations

Der Gewinn liegt in der Kombination aus geringerem Bauteilgewicht und hoher mechanischer Leistungsfähigkeit, wodurch Aluminium neue Leichtbaupotenziale für zukünftige Fahrzeuge eröffnet.